kurze Gesellschaftskritik

Wenn man krank ist und strenge Bettruhe verordnet bekommen hat, dann denkt man nach und heute denke ich mal über unsere verkorkste Gesellschaft nach. Und nebenbei schau ich die Oscars und eine Rede eben hat mir den Anstoß gegeben zu diesem Eintrag. Graham Moore (Drehbuch zu "The Imitation Game") hat sich bedankt für seinen Oscar. Und er hat gesagt, dass jeder Mensch, egal wie verrückt oder komisch er ist, wertvoll ist und sich das Leben mehr als verdient hat! Und so ist es doch auch! Egal wie du aussiehst, du bist wundervoll. Aber leider ist die gesamte Botschaft, die die Oscars und auch unsere Gesellschaft allgemein vermitteln ist eine ganz andere. Ihr müsst alle die gleiche Kleidergröße haben, ihr müsst euch mit euren Kleidern in ihrem Preis übertreffen, ihr dürft nur diesem einen Ideal entsprechen, ihr seid nur dann gut wenn ihr alle gleich ausseht und so weiter und so fort.

Was für ein Mist! Man könnte die Bilder aller Frauen übereinander legen und würde keinen Unterschied erkennen. Wer aber ganz klar in Sachen Figur heraus sticht, ist Oprah. Sie steht vollkommen und ganz zu ihrer wundervollen Figur. Ihre Kurven - zum verlieben. Und ihr Kleid betont das alles wunderbar. Diese Frau ist eine Ikone. Ich danke dir Oprah! Für deine Natürlichkeit, für deine unangestrengte Haltung gegenüber Sachen Figur, für deine Authentizität die so viele andere nicht besitzen.

Warum ist es denn so schlimm, nicht dem Ideal der Gesellschaft zu entsprechen? Sondern anders zu sein? Es ist doch nur natürlich, anders zu sein. Weil es so vorbestimmt war für uns.

Also verdammt nochmal lasst euch nicht einreden, ihr bräuchtet eine bestimmte Figur um schön zu sein. Ihr bräuchtet eine bestimmte Kleidergröße für Schönheit. Ihr seid schön, wir alle sind es. Aber noch mehr sind es diejenigen, die sich nicht verstellen nur weil es die Gesellschaft will. Die auf ihr eigenes Herz hören und sich so entfalten wie sie es wollen. Bleibt so, bitte! 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0