Wie im Himmel

Ich hab heute ein Buch fertig gelesen: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Ich hab vorher viel gehört über das Buch - es sollte sehr berührend sein und toll geschrieben. Das kann ich nur bestätigen. Es lässt sich wahnsinnig gut lesen: ich hab die Hälfte heute innerhalb von 3 Stunden gelesen.

Und ich muss zugeben, ich hab an einigen Stellen wirklich weinen müssen. Es war berührend wie zwei junge Menschen trotz ihrer Krebserkrankung so viel Spaß am Leben haben und die Zeit, die sie gemeinsam haben genießen, ohne an die Zukunft zu denken. Sie lebten den Moment, egal was kommen mag. Natürlich hab ich keine Ahnung, ob es reellen Krebspatienten wirklich so geht, vor allem Kindern, die an Krebs erkrankt sind. Aber an sich ist diese Vorstellung gar nicht so schlecht oder?! Einfach mal nicht an die Zukunft denken sondern leben und genießen.  Da kann man sich ruhig mal eine Scheibe abschneiden, egal in welcher Situation man sich gerade befindet - sei es wegen einer Erkrankung, oder nach dem Tod eines geliebten Menschen, nach einer Trennung oder einfach weil man sich selbst und sein Leben liebt. Manchmal habe ich das Gefühl, wir sind es unserem Leben schuldig, es zu genießen und das Beste daraus zu machen - sonst "schlägt" es zurück und "bestraft" uns dafür. Deshalb ist es für mich logisch, alles zu machen um mein Leben zu genießen. Es bringt nichts, sich selbst zu vernachlässigen und für andere aufzuopfern, im Endeffekt schadet man sich nur.


Also hört auf euer Herz und macht was euch gut tut. Das einzig Richtige überhaupt. Lebt jeden Tag als wäre er euer letzter. Klingt makaber, aber das habe ich aus dem Buch mitgenommen: egal wie schlecht es uns geht, wir müssen das genießen was wir haben!


Bis bald, eure Luise

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